Das Vertrauen ist hin. Die Gegensätze bei SRF brechen auf. (Robert Ruoff / Medienwoche)

Das Kommunikationsunternehmen SRF hat ein massives internes Kommunikationsproblem: Die gegenseitigen Verletzungen nehmen zu am Leutschenbach und an der Aare, die Kommunikation zwischen Fernseh- und Radiomitarbeitern wird bitterer und der Informationsfluss zwischen der Belegschaft und der Führung ist in entscheidenden Bereichen auf das pflichtgemässe Minimum geschrumpft. Das ist keine gute Voraussetzung für eine konvergente Zusammenarbeit, gleichgültig, auf welche Weise sie organisiert sein wird.
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Umzug wird vertieft geprüft (Der Bund)

Die SRG-Leitung will das Berner Radiostudio aufheben – auch wenn ein Drittel des hiesigen Personals deswegen mit Kündigung droht. Der SRG-Verwaltungsrat lässt sich vom politischen Druck aus Bern nicht beeindrucken. Wie er gestern mitgeteilt hat, will er die Verlegung des Radiostudios Bern nach Zürich-Leutschenbach bis im Herbst «vertieft prüfen».  „Umzug wird vertieft geprüft (Der Bund)“ weiterlesen

Stellungnahme: Der SRG-Verwaltungsrat muss Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhören

Der Verwaltungsrat der SRG SSR will laut Communiqué die Umzugspläne des Radiostudios Bern nach Zürich noch nicht begraben. Wir hoffen, dass sich der VR neben den wirtschaftlichen und redaktionellen Aspekten auch mit den medienpolitischen und föderalen Argumenten auseinandersetzt. Das politische Zentrum der Schweiz an der Grenze zur Westschweiz braucht einen starken SRF-Standort. „Stellungnahme: Der SRG-Verwaltungsrat muss Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhören“ weiterlesen

«Enttäuschender Entscheid der SRG zum Radiostudio» (Kanton Bern / Stadt Bern / Hauptstadtregion)

Stadt Bern, Kanton Bern und die Hauptstadtregion Schweiz sind enttäuscht über den Entscheid des SRG-Verwaltungsrats, eine Verlegung des Radiostudios Bern vertieft zu prüfen. Für sie wäre es jetzt angezeigt gewesen, die weiteren Abklärungen in dieser Richtung einzustellen, nachdem sich ein breiter Widerstand gegen das Vorhaben gebildet hat. Sie fordern die SRG-Spitze auf, sich zum Radiostandort Bern zu bekennen. Im Gegenzug sind sie bereit, weiterhin Hand für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen der SRG in Bern zu bieten.

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Keine Hauptstadt für die Schweiz – auch keine Medienhauptstadt (Matthias Zehnder)

Nur in einem Bereich läuft es derzeit ganz und gar nicht schweizerisch: Zürich wird immer mehr zur Medienhauptstadt der Schweiz. Zürich ist der Sitz der drei grössten Schweizer Verlage Tamedia, Ringier und NZZ. Zürich ist der Sitz des Schweizer Fernsehens. In Zürich sind die Redaktionen von 20 Minuten, Blick, Tages-Anzeiger, NZZ, WoZ und Weltwoche, von Bilanz, Beobachter, Bolero, Handelszeitung, Finanz und Wirtschaft, Schweizer Illustrierte und Glückspost und von Persoenlich, Kleinreport, Werbewoche und Medienwoche. In Zürich konzentrieren sich die meisten Werbeagenturen und Werbevermarkter. Und jetzt will die SRG auch noch die Nachrichtenredaktion von Radio SRF von Bern nach Zürich verlegen.  „Keine Hauptstadt für die Schweiz – auch keine Medienhauptstadt (Matthias Zehnder)“ weiterlesen