Die SRG-Spitze hat sich verrannt – nun sollte sie Bern die Hand reichen (Kommentar der Berner Zeitung)

«Durch die föderale Struktur des Service public und seine regionale Verwurzelung wurde die SRG-Berichterstattung als wichtiger Kontrast zum medialen Einheitsbrei genannt, der in zunehmendem Masse nur noch in Zürich angerührt wird. Das Gesamtbild der Schweiz ergibt sich durch den Blick aus den einzelnen Regionen – nicht durch den Blick von einem Ort auf die einzelnen Regionen. Die Idee, den Grossteil der SRF-Information, Politik und Nachrichten in Zürich zusammenzufassen, verstösst diametral gegen dieses Verständnis.»

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Politiker wollen sich nicht für TV-Schnitzeljagd hergeben (Blick)

Doch sein Ärger ist grundsätzlicher: Die SRG habe im Abstimmungskampf versprochen, den Service-public-Begriff enger zu fassen, auf seriöse Information zu setzen und sich deutlicher von Privatmedien zu unterscheiden. «Davon sehe ich gar nichts», so BDP-Chef Martin Landolt. «Gleichzeitig prüft die SRG, das Radiostudio Bern zu schliessen – wo der Kerngehalt des medialen Service public produziert wird. Das ärgert mich.» Es scheine, als habe die SRG nichts gelernt.

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«SRF-Radio Leutschenbach»: Quo vadis Service public? (Regula Stämpfli / Klein Report)

Als wäre dies nicht schlimm genug, platzt eine neue Bombe: Die Berner Studios sollen weg. Damit wird alles weggefegt, das im Abstimmungskampf für die SRG sprach. Die Radiostudios in Bern produzieren unter anderem Sendungen wie «Echo der Zeit», «Rendez-Vous» oder das «Tagesgespräch». Es waren vor allem diese Gefässe, die im Abstimmungskampf gegen «No Billag» eingesetzt wurden. Prominent platziert in der Nein-Kampagne waren auch Kultur, Film und Regionen: Die typische schweizerische Vielfalt eben. Von Zürich war nur ganz wenig die Rede. „«SRF-Radio Leutschenbach»: Quo vadis Service public? (Regula Stämpfli / Klein Report)“ weiterlesen